R H E I N H Ö H E N W E G   U N D   W E I N L A G E N T O U R  


 

Volker Schütz, OppenheimDie Route führt von Mainz bis Mettenheim immer der Sonne entgegen und kann in viele Teilabschnitte mit Rundkursen zerlegt werden. Zusätzlich bieten sich Abstecher in das rheinhessische Hügelland an. Der Startpunkt in Mainz liegt in der Nähe des Südbahnhofes. Die Rückfahrt zum Ausgangspunkt kann problemlos mit der Bahn erfolgen, wenn man vom Radeln müde geworden ist oder in einer der vielen Straußwirtschaften die Zeit vergessen hat.

Wie Perlen an der Schnur aufgereiht liegen sie da, die schmucken Weinorte entlang des Rheinhöhenweges südlich von Mainz. Klangvolle Namen wie Bodenheim, Nackenheim, Nierstein , Oppenheim oder Guntersblum erinnern den Radler nicht nur an hervorragende Weine.

Bodenheim ist das Tor zur Rhein - Terrasse. Bodenheimer Weingärten waren schon früh ein begehrter Klosterbesitz. Es verwundert daher nicht, dass 36 Klöster, Stifte und Adelsgeschlechter dort ihre Güter hatten. Ein geschichtsträchtiger Ort mit Fachwerkidylle und der höchsten Ansammlung von Straußwirtschaften.

"Weit oben am Fluss, wo der Rhein ohne Burgen und Felsen, aber auch ohne die Schlote der Industrie geruhsam und heftig zwischen kupfrigen Weinbergen und flacher Obsthalde hinströmt, ist das Land meiner Kindheit und Jugend."
So beschreibt der in Nackenheim am 27.12.1896 geborene Carl Zuckmayer seine Heimat. Eines seiner bekanntesten Werke ist "Der fröhliche Weinberg". Freilichtaufführungen der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft finden jährlich im Garten des Weingutes Gunderloch statt.
Welchen Nackenheimer Wein liebte der Weinkenner und Weingenießer Zuckmayer? War es der Wein vom Engelsberg, Rothenberg oder Schmittskapellchen? Bestaunte auch er die wildwachsenden Orchideen im Eichelsbachtal oder zog es ihn mehr zur stillen Bergkapelle?

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